
Calcit, als Mineral auch Kalkspat genannt, ist das formenreichste und - neben Quarz - am häufigsten verbreitete Mineral der Erdoberfläche. Neben einigen hundert verschieden Formen von Calcitkristallen sind etwa 2000 Kombinationen bekannt, die in Klüften, Erzgängen, Hohlräumen von Erzgängen und Blasengängen von Ergußgesteinen zu finden sind. Ihre Vielfalt reicht von derben, linsenförmigen, prismatischen, nadeligen, tafelförmigen bis hin zu strahligen oder gar kugeligen Objekten. Relativ häufig sind rhomboedrische Doppelkristalle, sog. Zwillinge. Das Mineral selbst ist farblos, weiß, gelb oder braun. Durch Fremdbeimengungen ergeben sich jedoch zusätzlich zahlreiche andere Farbtöne.
Calcit wird in der Edelsteintherapie kaum verwendet. Indikationen sind in der einschlägigen Literatur so gut wie nur beim grünen zu finden. Der hellbraune Honigcalcit wird nach den mir vorliegenden Unterlagen nirgends genannt. Lediglich Katrina Raphaell schreibt einem gewissen Goldcalcit eine anregende Wirkung auf höhere mentale Fähigkeiten zu. Er soll helfen, geistig wach und scharfsinnig zu werden. Daneben ist Orangecalcit in Insiderkreisen für seinen fiebersenkenden Einfluß bei grippalen Infekten bekannt. Der Stein soll hierzu für 15 Minuten auf den Kopf gelegt werden.
Honigcalcit findet seine Entsprechung in der Bach-Blüte Mustard und ist hilfreich bei melancholischen Anwandlungen und depressiven Zuständen ohne jeglichen äußeren Anlaß. Da der Stein weder als Donut noch als Anhänger zur Verfügung steht, bleibt als Anwendung nur das Tragen in der Hosentasche oder in einem Lederbeutel um den Hals.
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Edelsteintherapie